Die Ansiedlung von Bakowa

Einwanderungs-Triptychon von Stefan Jäger


Im Verlauf des dritten Schwabenzuges, etwa 1783, wahrscheinlich aber 1786 wurde Bakowa angelegt und besiedelt.

Der Name leitet sich her von dem Obergespan des Krassoer Komitats, Johann von Bacho, der indes mit der Ortsgründung nichts zu tun hatte.

Es waren zunächst 100 Familien mit etwa 400 Personen, in der Mehrzahl Deutsche aus der Pfalz, dem Saarland und Rheinland, aus Bayern und Württemberg.
Rund zehn Jahre später kamen etwa 35 madjarische Familien aus Oberungarn hinzu und nach 1820 nochmals zahlreiche deutschböhmische, tschechische und slowakische Bauern und Handwerker.  

Die Namensliste und Herkunftsorte der ersten Bakowaer Siedler finden Sie hier. (190kb)

Das deutsche Element war in Bakowa immer das bestimmende. Wie kraftvoll deutsches Wesen sich hier entfaltete, zeigt auch der Umstand, dass im Laufe von 100 Jahren die andersvölkischen Bewohner ohne jeden Druck im Deutschtum aufgingen.
Selbst die amtliche ungarische Volkszählung von 1910 weist von 1895 Einwohnern 93% als Deutsche aus, die Bestandsaufnahme der Deutschen Volksgruppe 1940 spricht bei 2171 Einwohnern gar von 98,6 % Deutschen in Bakowa.
Es darf demnach als damals reindeutsche Gemeinde betrachtet werden.
 

Einen Bericht  über die Notjahre in Bakowa finden Sie hier.

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Die auf unseren Seiten enthaltenen Beiträge über die Geschichte von Bakowa wurden zum Teil aus der Gedenkschrift zur Zweihundertjahrfeier von Alfred Huth übernommen.