Die Folgen der Weltkriege für die Gemeinde

Sowohl der Erste Weltkrieg als auch der Zweite Weltkrieg forderten in Bakowa hohe Opfer.

 

Im 1. Weltkrieg starben aus Bakowa 79 Männer.

Hier die Auflistung der Opfer des Ersten Weltkrieges

Zu Ehren der Opfer des 1. Weltkrieges wurde im Jahre 1927 das monumentale Kriegerdenkmal aufgestellt (siehe Bild auf der rechten Seite).
Es sollte eine Mahnung für alle lebenden sein, nie wieder einen Krieg zuzulassen.
Auf einem schlanken, hohen Marmorblock sind die Namen der Gefallenen,
der an den Kriegsfolgen gestorbenen und Vermissten des ersten Weltkrieges eingemeißelt.
Auf seiner Spitze steht mit ausgebreiteten Schwingen ein stolzer, bronzener Adler

 

 

 

Während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg starben aus Bakowa insgesamt 103 Menschen, hiervon 76 durch die Kriegsteilname in Deutschland, 15 bei der          rumänischen Armee, 2 Menschen kamen bei einem Luftangriff um, 7 Personen wurden an der ungarisch-rumänischen Grenze erschossen, 3 Männer starben im Internierungslager.

    

Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges  Das Mahnmal wurde im Jahr 1986 anlässlich der 200-Jahr-Feier errichtet

 

Von den Daheimgebliebenen wurden im Januar 1945 insgesamt 203 Männer und 235 Frauen und Mädchen nach Russland verschleppt, von denen 57 nicht mehr heimkehrten.

Hier die Auflistung der Opfer des Zweiten Weltkrieges

Die Überlebenden, bzw. die Daheimgebliebenen kamen trotz des großen Leides nicht zur Ruhe.
Durch das Enteignungsgesetz der kommunistischen Regierung Rumäniens wurde sämtlicher private Grundbesitz (außer Haus und Garten) enteignet; ein schwerer Schlag für die Bevölkerung, wenn man bedenkt, dass sich die Bakowaer überwiegend mit Landwirtschaft und Weinbau beschäftigten.

Des Leides noch nicht genug, versuchten die kommunistischen Machthaber in Bakowa, wie auch in anderen deutschen Dörfern, das Deutschtum zu zerschlagen, indem sie aus anderen Teilen des Landes rumänische Kolonisten in Bakowa ansiedelten. Fast jedem Haus wurde eine Kolonistenfamilie zugeteilt, die zum Teil auch versuchte, sich als neuer Hausherr aufzuspielen. Dass dies zu viel Ärger und Streit führte, versteht sich von selbst.
Zum Glück sind die meisten Kolonisten schon nach wenigen Jahren wieder weggezogen, so dass Bakowa weiterhin eine fast reindeutsche Gemeinde blieb.

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